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Dreimal beste Aussicht

Ausgangspunkt 
Lichtenhain 
Sehenswert 
Burg Hohnstein, Bastei, Lilienstein 
Charakter 
einige starke Steigungen, auch steile Serpentinen, zum Teil unbefestigte Wege 
Einkehrempfehlung 
jeder Ort 

Radroute 448463 - powered by Bikemap 

Wir beginnen diese Tour in Lichtenhain und fahren auf der Staatsstraße über Mittelndorf nach Altendorf. Kurz hinter dem Ort ist der Abzweig nach rechts in Richtung Kohlmühle. Nach einer rasanten Abfahrt (einmal rechts abbiegen nicht verpassen) sind wir im Sebnitztal an den alten Fabrikanlagen. Hier wird übrigens immer noch Linoleum-Auslegware produziert und vertrieben! Wir biegen links ab, bleiben im Tal und gelangen nach etwa 2 km im zu Rathmannsdorf gehörenden Ortsteil Gluto an. Hier an der Vereinigung der Flüsse Sebnitz und Polenz zur Lachsbach, kommen wir auf die Staatsstraße Schandau - Hohnstein und halten uns auf dieser.

 

Nach einem weiteren Kilometer müssen wir die steile Rampe rechts nach Porschdorf hinauf kurbeln. In Waltersdorf nehmen wir die Nebenstraße nach links und fahren am Aussichtsfelsen Gamrig vorbei, sehr steil hinab in den Kurort Rathen. Auf dem Elberadweg erreichen wir nach 3 km Stadt Wehlen. Hier gibt es am sehenswerten Marktplatz eine Radfahrerkirche sowie mehrere Café´s und Eisdielen zur Stärkung. Wir verlassen nun das Elbtal, um wieder einmal auf steiler Straße hinauf auf das Plateau nach Dorf Wehlen zu fahren. Am Ortsende ist der Abzweig (am Wirtshaus), der uns nach rechts in Richtung Lohmen entlässt.

 

Lohmen selbst tangieren wir nur und fahren auf der Staatsstraße rechts nach Rathewalde. Kurz hinter dem Örtchen führt unser Weg ansteilend zum Hohburkersdorf Rundblick mit einer umfassenden Aussicht. Nach dem ausführlichen Genuss Derselben fahren wir rückwärtig hinab und kommen auf eine breite Straße. Das ist die ehemalige Rennstrecke des Großdeutschlandrings, die in den 1930er Jahren gebaut wurde. Auf dieser Piste fahren wir links und gelangen nach einigen Kilometern und weiter Kurve bei Heeselicht an. Doch unbeirrbar bleiben wir der rasanten Asphaltstrecke treu und stürzen uns in schwungvollen Biegungen hinunter ins Polenztal.

 

Es folgt leider die Ernüchterung, denn wir müssen die lässig vernichteten Höhenmeter auch wieder hoch. Serpentinentretend und schnaufend sind wir schließlich im schmucken Burgstädtchen Hohnstein. Hier führt die Straße weiter nach Ehrenberg. Am Ortsende geht es links nach Krumhermsdorf, wo wir nochmals unsere Kräfte bündelnd die Dorfstraße hoch müssen. Im Oberdorf halten wir uns nach rechts und fahren über Schönbach nach Sebnitz.

 

Nach Schönbach treffen wir auf die Staatsstraße Neustadt - Bad Schandau und fahren diese nach rechts hinab bis zur Brückenschänke unter dem Eisenbahnviadukt. Den dortigen Kreisverkehr verlassen wir in Richtung Sebnitzer Zentrum um 50 m danach, rechts abbbiegend, durch ein Gewerbegebiet fahrend, am Busbahnhof anzukommen. Rechts abbiegend radeln wir nun durch den Ortsteil Hertigswalde. Die Straße beginnt erst mäßig steigend, doch am Ortsausgang wird sie steiler, um am ehemaligen Gasthaus Waldhaus einen Pass zu überschreiten. Als nächstes (und nach einem nochmals steilen Anstieg) gelangen wir in Saupsdorf an. Diesen Ort durchfahren wir hinuter zur Kreuzung am Saupsdorfer Räumicht, wo wir uns nach rechts ins Kirnitzschtal halten.

 

Dieses herrliche, felsgesäumte Tal fahren wir in ständigem Bergab bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Hier wartet unser letzter Aufstieg des Tages mit einer 2 km langen Fahrt bis zum Ausgangsort Lichtenhain. Das Bier auf der Panoramaterrasse des Berghofs haben wir uns hart erkämpft!

Druckversion   zuletzt bearbeitet am:  22.04.2010
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